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Erstgespräch

Leistung /1

KI-Integration in Salzburg: dort, wo Ihre Daten schon liegen.

Eine KI-Antwort nützt erst dort, wo gearbeitet wird: im Beleg, im Ticket, in der Suchmaske Ihres Bestandssystems. Genau dorthin setzen wir sie.

Schaubild: eine große Arbeitsfläche aus lauter gleichen Modulen, in die ein rotes Modul bündig eingesetzt ist, sodass es Teil der Fläche ist. Weit abseits steht ein kleiner, unverbundener Kasten für sich allein.
Sinnbild: eingesetzt statt danebengestellt. Die Funktion sitzt in der Fläche, mit der ohnehin gearbeitet wird.

Wir setzen Sprachmodelle und automatische Auswertung dorthin, wo Ihre Daten ohnehin liegen: ins ERP, in die Dokumentenablage, ins Ticketsystem. Das ist der Unterschied zwischen einem Assistenten, den Ihre Leute zusätzlich öffnen müssen, und einer Funktion, die in der Maske erscheint, mit der sie ohnehin arbeiten.

Wir bauen seit 2003 Software für Unternehmen, die auf gewachsene Systeme angewiesen sind. Künstliche Intelligenz ist für uns eine weitere Schicht auf einem Fundament, das tragen muss. Deshalb beginnt jedes KI-Vorhaben bei uns mit der Frage, ob Daten, Berechtigungen und Schnittstellen darunter belastbar genug für den Dauerbetrieb sind.

Zwei Wege, und nur einer bleibt.

Wenn Sie künstliche Intelligenz ins Haus holen, entscheiden Sie sich für einen von zwei Wegen. Der Unterschied zeigt sich nicht in der Vorführung, sondern im zweiten Quartal.

Weg A

Danebengestellt

Ein Werkzeug wird gekauft und neben den Bestand gestellt. Es kennt Ihre Stammdaten nicht, es kennt Ihre Freigabewege nicht, und es schreibt nichts zurück. Wer damit arbeitet, kopiert Text hinein und Ergebnisse heraus.

Am Anfang wirkt das schnell, weil nichts angefasst werden muss. Nach einigen Wochen sinkt die Nutzung, weil der Umweg jeden Tag Zeit kostet und niemand sicher weiß, ob die Antwort den aktuellen Stand kennt. Ein Jahr später steht die Lizenz weiter im Budget, und der Nutzungsgrad liegt bei einer Handvoll Personen.

Weg B

Eingebettet

Das Modell bekommt einen festgelegten Zugriff auf die Daten, die es für die Aufgabe braucht, und liefert sein Ergebnis dorthin zurück, wo es gebraucht wird: in den Beleg, in das Ticket, in die Suchmaske. Der Arbeitsablauf bleibt derselbe, er wird nur kürzer.

Dafür ist Arbeit an den Schnittstellen nötig, und genau dort liegt unser Handwerk. Wir verbinden seit zwanzig Jahren Systeme miteinander, lange bevor es Sprachmodelle gab.

Wir bauen ausschließlich den zweiten Weg. Wenn für Ihre Aufgabe ein fertiges Werkzeug genügt, sagen wir Ihnen das und bauen nichts.

Blick durch den Mittelgang einer Fertigungshalle: zwei Reihen älterer Werkzeugmaschinen unter einem genieteten Stahldachbinder mit Laufkranbahn. Die untere Bildkante löst sich nach rechts hin stufenweise in einzelne quadratische Module auf.
Sinnbild: das gewachsene System, in dem die Daten bereits liegen.
KI generiert

Die Zeit läuft, aber nicht davon.

Österreich steht beim Einsatz von künstlicher Intelligenz besser da, als die Stimmung im Land vermuten lässt. 30 Prozent der österreichischen Unternehmen ab zehn Beschäftigten setzten 2025 künstliche Intelligenz ein, im EU-Durchschnitt waren es 20 Prozent. 2021 lag der österreichische Wert noch bei 9 Prozent.

Quelle: Statistik Austria, Erhebung „IKT-Einsatz in Unternehmen“, Erhebungsjahr 2025, veröffentlicht 2026. Grundgesamtheit: Unternehmen ab zehn Beschäftigten. statistik.at, PDF

Aufschlussreicher ist die andere Hälfte derselben Erhebung. Von den Unternehmen, die noch keine künstliche Intelligenz einsetzen, haben 77 Prozent das Thema nach eigener Angabe noch nie in Erwägung gezogen. Wer es erwogen und verworfen hat, nennt fehlendes Fachwissen (15 Prozent), Datenschutzbedenken (11 Prozent) und rechtliche Unklarheiten (11 Prozent).

Daraus folgt vor allem eine nüchterne Lesart. Der Rückstand entsteht in den meisten Fällen dadurch, dass gar keine Entscheidung getroffen wird. Ein erster Schritt muss deshalb klein genug sein, dass er scheitern darf, ohne dass das Tagesgeschäft etwas davon merkt.

Der Markt in Salzburg ist beim Thema künstliche Intelligenz auf Beratung und einzeln stehende Werkzeuge ausgerichtet. Die Verbindung zu gewachsener Software und zu bestehenden Berechtigungen bleibt dabei meist offen. Genau dort setzen wir an.

Schaubild: ein weites Feld aus lauter gleichen Modulen, alle nur als dünne Umrisse gezeichnet und damit nicht gebaut. Genau ein einzelnes Modul darin ist massiv und rot.
Sinnbild: der erste Schritt. Klein genug, dass er scheitern darf, und trotzdem eine Entscheidung.

Beide Anteile stammen aus derselben Publikation: Statistik Austria, „IKT-Einsatz in Unternehmen“, Erhebungsjahr 2025. Die 77 Prozent beziehen sich auf die Teilgruppe der Unternehmen ohne KI-Einsatz. statistik.at, PDF

Was vor der ersten Zeile Code geklärt wird.

Diese sechs Punkte stehen fest, bevor wir etwas anschließen. Sie sind der Grund, warum sich ein Vorhaben später prüfen lässt, auch von Ihrer Rechtsabteilung.

Wo die Daten liegen
Auf Ihren eigenen Servern, in einem Rechenzentrum in der EU oder beim Modellanbieter. Wir legen für jede Datenart fest, welcher dieser drei Orte zulässig ist, bevor die erste Verbindung steht.
Was das Modell sieht
Ein Sprachmodell bekommt nur den Ausschnitt, den die Aufgabe verlangt. Die Berechtigungen aus Ihrem Bestandssystem gelten weiter: Wer ein Dokument dort nicht öffnen darf, bekommt es auch über die KI-Funktion nicht zu sehen.
Was das Modell nicht sieht
Personenbezogene Felder, die für die Aufgabe nicht gebraucht werden, entfernen oder ersetzen wir vor der Übergabe. Das ist Aufwand in der Schnittstelle und erspart die spätere Diskussion mit dem Datenschutzbeauftragten.
Training mit Ihren Daten
Im Regelfall nein. Wir wählen Zugänge, bei denen die Verarbeitung vertraglich auf die einzelne Anfrage beschränkt bleibt, und halten das schriftlich fest, statt es anzunehmen.
Betrieb im eigenen Haus
Möglich. Offene Modelle laufen auf eigener Hardware, wenn Datenschutz, Betriebsrat oder Auftraggeber es verlangen. Die Ergebnisse liegen etwas unter denen der großen Anbieter, für Suche und Vorsortierung genügen sie in der Praxis.
Nachvollziehbarkeit
Jede Antwort wird mit ihren Quellen ausgeliefert und protokolliert. Ohne diese Spur ist eine KI-Funktion in einem geprüften Prozess nicht verwendbar, und in einer öffentlichen Vergabe ist sie es erst recht nicht.

Für den europäischen Rechtsrahmen ordnen wir Ihren Anwendungsfall zusätzlich in eine Risikoklasse ein und halten die Einordnung schriftlich fest. Die meisten Fälle im Mittelstand fallen in die niedrigste Klasse. Das gehört dokumentiert.

Drei Fälle, die wir immer wieder sehen.

Drei Aufgaben, die in fast jedem Unternehmen mit gewachsener Software vorkommen, unabhängig von der Branche.

Alte Ziegelwand, in der ein neuer Stahlträger steckt: zu sehen ist sein stirnseitiger Querschnitt, zwei schmale Flansche und der Steg dazwischen, der Rest des Trägers verschwindet in der Tiefe der Wand. Die Ziegel sind rundum dicht an den Stahl herangebaut. Die untere Bildkante löst sich nach links hin stufenweise in einzelne quadratische Module auf.
Sinnbild: das Neue sitzt im Bestand, nicht daneben.
KI generiert

Die Suche über zwanzig Jahre Ablage

Angebote, Protokolle, Prüfberichte und Verträge liegen in mehreren Ablagen mit unterschiedlicher Ordnung. Statt nach Dateinamen zu suchen, fragen Ihre Leute in ganzen Sätzen und bekommen die Stelle im Dokument, samt Verweis auf Datei und Seite. Die bestehenden Berechtigungen bleiben unverändert.

Belege lesen statt abtippen

Eingangsrechnungen, Lieferscheine und Formulare kommen als PDF oder Scan und werden heute von Hand in eine Maske übertragen. Ein Modell liest die Felder aus, ordnet sie Ihren Stammdaten zu und legt den Beleg im ERP an. Unsichere Fälle gehen in eine Prüfliste, nicht ins System.

Anfragen vorsortieren

Tickets kommen per Mail, Formular und Telefonnotiz. Ein Modell erkennt Anliegen, Dringlichkeit und zuständiges Team, hängt ähnliche frühere Fälle an und schlägt eine Antwort vor. Abgeschickt wird sie von einem Menschen.

Alle drei haben dieselbe Bauform: Das Modell übernimmt Lesen und Vorsortieren, die Entscheidung bleibt im Haus. Wo dafür erst eine eigene Anwendung entstehen muss, führt der Weg über Individualsoftware.

Was das kostet.

KI-Integration ist kein Lizenzkauf. Der Aufwand liegt fast vollständig in der Anbindung an Ihre Systeme, nicht im Modell selbst. Sieben Größen entscheiden über den Preis, und drei davon bestimmen Sie mit.

Was den Aufwand treibt

  • Zahl und Zustand der Schnittstellen. Ein System mit dokumentierter Programmierschnittstelle kostet einen Bruchteil eines Systems, aus dem nur nachts eine Datei fällt.
  • Zustand der Daten. Uneinheitliche Stammdaten und doppelte Datensätze müssen bereinigt werden, bevor eine Auswertung brauchbare Ergebnisse liefert.
  • Anforderungen an Datenschutz und Betriebsort. Eigene Hardware und eigener Betrieb kosten mehr als ein geprüfter Zugang in der EU.
  • Nachweispflichten. Prüfbare Protokolle, Freigabewege und Unterlagen für Auditoren sind eigener Aufwand und gehören vor die Schätzung.

Was den Aufwand senkt

  • Ein eng gefasster erster Anwendungsfall mit messbarem Ergebnis statt einer Plattform für alles.
  • Eine Ansprechperson im Haus, die fachlich entscheiden darf.
  • Vorhandene Schnittstellen aus früheren Vorhaben, die wiederverwendet werden können.

Dazu kommen laufende Kosten: die nutzungsabhängige Abrechnung des Modellanbieters oder der Betrieb der eigenen Hardware, dazu Wartung. Diese Kosten wachsen mit der Nutzung und nicht mit der Zahl der Arbeitsplätze.

Zu den Beträgen

Eine Preisspanne ohne Ihren Umfang wäre keine Aussage. Nach einer kurzen Bestandsaufnahme bekommen Sie eine schriftliche Schätzung mit Positionen, die Sie einzeln streichen können. Nach welchen Sätzen wir rechnen, erfahren Sie vorher im Erstgespräch.

Schaubild: fünf getrennte Stapel aus gleichen Modulen nebeneinander, jeder deutlich unterschiedlich hoch. Auf dem höchsten sitzt oben ein rotes Modul.
Sinnbild: der Preis entsteht aus mehreren Posten, nicht aus einem. Der höchste ist selten der erwartete.

Häufige Fragen zur KI-Integration.

Vier Fragen, die in jedem Erstgespräch kommen, dazu zwei, die zu selten gestellt werden.

Verlassen unsere Daten das Haus?

Nur, wenn Sie es für die jeweilige Datenart erlauben. Wir legen vor dem Bau fest, welche Daten an einen externen Modellanbieter gehen dürfen und welche nicht. Für Fälle, in denen nichts nach außen darf, betreiben wir ein offenes Modell auf Ihrer eigenen Hardware. Das kostet mehr und liefert etwas schwächere Ergebnisse, es ist aber technisch möglich und wir setzen es um.

Brauchen wir eigene Daten, um mit KI zu starten?

Für die meisten Aufgaben nicht. Ein aktuelles Sprachmodell muss nicht mit Ihren Daten trainiert werden, es bekommt die passenden Ausschnitte erst zur Laufzeit gezeigt. Damit ist der Einstieg auch für Unternehmen möglich, die keine großen, sauber gepflegten Datenbestände haben. Was Sie brauchen, ist ein klar beschriebener Arbeitsschritt, der heute Zeit kostet.

Sind wir für KI-Integration nicht zu klein?

Die Betriebsgröße entscheidet nicht. Entscheidend ist, ob es einen wiederkehrenden Arbeitsschritt gibt, der oft genug vorkommt, um die Anbindung zu rechtfertigen. Ein Betrieb mit dreißig Beschäftigten, der täglich zweihundert Belege erfasst, hat den klareren Fall als ein Konzern ohne wiederkehrende Aufgabe.

Machen wir uns von einem Modellanbieter abhängig?

Wir bauen die Anbindung so, dass das Modell austauschbar bleibt. Die Verbindung zu Ihren Systemen, die Aufbereitung der Daten und die Protokollierung gehören Ihnen und bleiben bestehen, wenn der Anbieter gewechselt wird. Ein Wechsel ist dann eine Änderung an einer Stelle und kein neues Vorhaben.

Was passiert, wenn eine Antwort falsch ist?

Jede Antwort wird mit ihren Quellen ausgeliefert, damit die Person am Bildschirm sie prüfen kann. Wo eine Entscheidung Geld oder Recht berührt, schlägt das Modell vor und ein Mensch gibt frei. Unsichere Fälle landen in einer Prüfliste, die ein Mensch abarbeitet. Eine KI-Funktion, die stillschweigend entscheidet, bauen wir nicht.

Wie lange dauert ein erster Anwendungsfall?

Ein eng gefasster erster Fall ist üblicherweise binnen weniger Wochen im Probebetrieb, sofern die Schnittstelle vorhanden ist und eine Ansprechperson im Haus entscheiden darf. Fehlt die Schnittstelle, entsteht dort der größere Teil der Arbeit, und die Dauer richtet sich nach dem Bestandssystem. Nach der Bestandsaufnahme sagen wir Ihnen, welcher der beiden Fälle vorliegt.

Eine Einschätzung zu einem Arbeitsschritt.

Beschreiben Sie uns einen Arbeitsschritt, der heute zu viel Zeit kostet. Sie bekommen von uns eine Einschätzung: ob sich dafür eine KI-Funktion rechnet, welche Schnittstelle nötig wäre und womit Sie beginnen sollten. Das Gespräch dauert eine halbe Stunde und kostet nichts.

+43 662 434300office@ingen.at

Schaubild: eine lange Kette aus gleichen Modulen, aus deren Mitte ein einzelnes Modul senkrecht herausgehoben ist und über seiner Lücke steht.
Sinnbild: ein einzelner Arbeitsschritt, herausgenommen und angesehen.
Einschätzung anfragen